Osteopathie Tscherny
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Broccoli vertreibt Magenbakterium Helicobacter pylori
Japanische Studie
Abnahme der Keimbesiedlung durch Broccolisprossen
Die in Broccolisprossen enthaltenen Senfölglykoside, die zu dem Senföl (Isothiocyanat) Sulforaphan abgebaut werden, haben eine hohe schädigende Wirkung auf den Magenkeim Helicobacter pylori. Die Isothiocyanate gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, haben u.a. eine antikanzerogene sowie antimikrobielle Wirkung und kommen vermehrt in Kresse, Kohlsorten, Radischen und Meerrettich vor.
In der japanischen Studie wurde das Senföl Sulforaphan getestet, das in Broccolisprossen vorkommt. Die Keimzahl des Helicobacter pylori, der mit der Entstehung von Magenkrebs in Verbindung gebracht wird, konnte damit signifikant verringert werden. In der Studie sollten Patienten, die mit dem HP infiziert waren, 8 Wochen lang täglich 70 g Broccolisprossen zu sich nehmen, die Placebogruppe bekam Alfalfasprossen.
Nach der Testphase wurde mittels Atemtest bei dem Probanden eine deutliche Abnahme des Ureasegehaltes der Atemluft gemessen, in der Placebogruppe hatte sich nichts getan. Der Ureasegehalt gilt als Biomarker der gastralen Keimbesiedlung. Parallel dazu wurde bei Mäusen, nach der Fütterung mit Broccolisprossen, ebenfalls eine Abnahme der Keimzahl in der Magenmucosa beobachtet.
Quelle: Cancer Prevention Research; April 2009
Tags: Broccoli, Magenbakterium
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